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Die Autorin Juma Kliebenstein an der GSS

Kliebenstein 5Die 5. Klassen des Gymnasiums freuten sich am Dienstag, den 18. November 2025 über eine Lesung der Autorin Juma Kliebenstein – und nicht nur deshalb, weil dafür Unterricht ausfiel! Juma Kliebenstein hat z.B. die Buchreihe „Die schlimmste Klasse der Welt“ mit inzwischen fünf Bänden geschrieben. Die Bücher erzählen von der 5a, dem Schulkater Bürste, der keine Lehrer mag, und ihren Abenteuern. Außerdem hat die Autorin auch einen Kinderkrimi geschrieben: „Die magischen Augen von Stonehill“. Dieses handelt von einem Mädchen namens Lucy, ihrer unheimlichen Mitschülerin Viola, deren magischen Augen und Violas schwarzer Katze.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, Juma Kliebenstein beim Erzählen und Vorlesen zuzuhören. Es war sehr interessant und die Schüler und Schülerinnen hatten auch viele Fragen, z.B., wie alt die Autorin sei (53) oder wie sie dazu kam, Kinderbücher zu schreiben (weil sie als Kind lange im Krankenhaus lag und Bücher sehr wichtig für sie wurden). Die Autorin antwortete sehr offen und ausführlich auf unsere Fragen. Es stellte sich heraus, dass Juma Kliebenstein für ein halbes Jahr selbst als Lehrerin gearbeitet hat und viele Erlebnisse aus ihrer Schulzeit in ihren Büchern verarbeitet.

Nach einer Abstimmung für den 5. Band der Reihe „Die schlimmste Klasse der Welt“ las sie aus diesem Buch vor. Der Lesevortrag war sehr lebendig und lustig.

Im Anschluss signierte die Autorin mitgebrachte Bücher und alle Schülerinnen und Schüler bekamen eine Autogrammkarte und ein Lesezeichen. Die ebenfalls mitgebrachten Aufkleber müssen noch verteilt werden.

Wir, die G5a – nicht die schlimmste Klasse der Welt – fanden es richtig toll, eine solche Lesung zu erleben. Wir danken Juma Kliebenstein sehr, dass sie extra aus Hamburg angereist ist, um uns zu treffen. Wir hoffen, dass wir auch einmal so lustige Erlebnisse mit unseren Lehrern und Lehrerinnen haben, wie die schlimmste Klasse der Welt.

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Weihnachtsaktion 2025

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Dieses Jahr sammeln wir für kriegsmüde, verletzte und traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Ukraine, damit sie in zweiwöchige Erholungscamps fahren und den Krisenchat nutzen können.

Herr Kley, der sich für die SOS-Kinderdörfer weltweit in der Ukraine ehrenamtlich engagiert, informierte uns am Donnerstag, den 27.11. und Freitag, den 28.11.25 über dieses Projekt. Viele Klassen kamen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern um sich den Vortrag anzuhören.

Ein herzliches Dankeschön an Hr. Kley!

Wir freuen uns über viele engagierte HelferInnen die Spenden sammeln! Macht mit!

Hier geht zum Informationsbrief der 36. Weihnachtsaktion der Geschwister-Scholl-Schule

 

Neues von den RadioBirds

RadioBirds25Hallo und zwitscher, zwitscher! Wir sind das neue Team der Radio-Birds und haben auch eine neue Vielfalt an coolen Abwechslungen wie z.B. Umfragen, Interviews und Podcasts. Momentan arbeiten wir an einem Interview mit Oliver Wnuk und an einem Talentepodcast mit Schülern der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz und würden uns freuen wenn wir ein paar Zuhörer/-innen bekommen, denen unser Gezwitscher gefällt.

Rekordteilnehmerzahl in Ochsenhausen!

Gesamtbild Ochsenhausen 2025kMit knapp 200 Schülerinnen und Schülern begab sich die Musikfachschaft wieder einmal nach Ochsenhausen, um in den Ensembles zusammenzuwachsen und sich für die Weihnachtskonzerte vorzubereiten. Es wurden beeindruckende Tage, da alle Musikerinnen und Musiker mit viel Disziplin und Engagement bei der Sache waren. So viele Neulinge wie nie waren in diesem Jahr dabei und staunten nicht schlecht, in welch prachtvollem Gebäude wir leben und proben durften. Leider blieb dieses Jahr der Schnee aus, dafür waren viele Räume aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt, so dass wir uns gleich wie zuhause fühlten...
Ein großes Dankeschön von der Fachschaft an euch Musikerinnen und Musiker - ihr habt das toll gemacht und wir sind alle ein großes Stück vorangekommen! Vielen Dank auch an unsere Kolleginnen, die uns tatkräftig bei Organisation und Flöhehüten unterstützt haben!
 
Herzliche Einladung an die Scholl-Gemeinschaft zu unseren Weihnachtskonzerten am 17./18.12. in St. Martin!
Die Ensembleleiter

Studienfahrt der Jg. 2 nach Berlin vom 21. bis 26. September 2025

Berlin JG2 25 4kWarum Berlin?

Diese Frage stellten wir uns alle, als die Studienfahrt angekündigt wurde. Jahr für Jahr die gleiche Stadt, es hätte genauso gut Prag, Kopenhagen oder Paris sein können. Und dennoch machten wir uns am 21.09. auf den Weg in die Hauptstadt Deutschlands. Eine Zugfahrt, die uns nicht im Geringsten auf das hätte vorbereiten können, was wir dort dann erlebten.

Unsere Studienfahrt begann direkt im Zentrum Berlins, im Bundestag. Nachdem wir einige Sicherheitskontrollen durchlaufen hatten, eröffnete sich uns ein Anblick, den wir nur allzu gut aus dem Fernsehen kannten: die riesige Glaskuppel, die blauen Sitze und der silberne Adler, der über die Abgeordneten wacht. Der Ort, an dem die Zukunft des Landes entschieden wird, wirkte auf einmal greifbar. Besonders interessant war auch das Gespräch mit Andreas Jung, er begrüßte jeden einzelnen persönlich mit einem Händedruck und nahm sich Zeit für jede unserer Fragen. Wir diskutierten über die aktuelle politische Lage, aber auch über das Leben als Politiker selbst.

Von Beginn an zeigte uns Berlin viele Facetten. Doch unser erster, von mächtigen Regierungsgebäuden geprägter Eindruck änderte sich komplett, als wir eine Stadtführung bekamen. Neben den typischen Sightseeing Spots, wie dem Brandenburger Tor oder dem Alexanderplatz sahen wir Seiten von Deutschland, die uns in unserer verhältnismäßig kleinen Stadt Konstanz oftmals verwehrt bleiben. Seiten, die man zu oft vergisst, Hochhausblöcke aus der DDR-Zeit, die sich wie ein Labyrinth durch ganze Stadtteile zogen, Menschen, die als letzte Überlebenschance ihren Stolz in der U-Bahn verkaufen und über die andere hinwegsehen, als gäbe es nichts Normaleres. Anblicke, die kaum zu ertragen sind und die dennoch ein Teil unseres Landes sind. Und direkt daneben: moderne Hochhäuser, bunte Fassaden, lebendige Partymeilen. Fest steht: Berlin vereint Gegensätze wie kaum eine andere Stadt.

In den folgenden Tagen besuchten wir zahlreiche Museen, vom Naturkundemuseum über das Jüdische Museum bis hin zur vielseitigen Museumsinsel. Jede Ausstellung veränderte unseren Blick auf unser Land und lehrte Neues über Kunst, Geschichte und Kultur. Bewegend war auch der Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. Besonders machte diesen Ausflug die Führung von Zeitzeugen. Die geprägten Gesichter und die dazugehörigen Erlebnisse hörten sich so grausam und unmenschlich an, dass man sie sich nicht ausmalen konnte. Zudem ließen uns die engen Verliese im Stasi-Gefängnis und die makaber eingerichteten Verhörzimmer die Vergangenheit spüren. Die Mauern, die einst trennten, ragen noch heute in die Höhe, als stumme Mahnung, es anders zu machen. Besser. Die Führung endete damit, dass wir aufgefordert wurden, als nächste Generation ihre Geschichten weiter zu erzählen und aus ihnen zu lernen.

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An einem der Abenden besuchten wir das Theaterstück „Innere Sicherheit“ von Marie Schwesinger, thematisiert wurde vor allem die Bedrohung von Menschen durch rechtsextreme Drohschreiben aus dem Inneren des Polizeisystems und die dabei aufkommende Frage nach Sicherheit und Demokratie. Themen, die wieder aktuell wie nie zuvor sind. Auch kulturelle Angebote, die zunächst misstrauisch betrachtet wurden, überraschten uns. Kaum einer hatte damit gerechnet, wie beeindruckend ein Ballettstück ganz ohne Worte und nur durch Bewegung und Musik sein kann. „Gods and Dogs“ zeigte uns, dass es sich lohnt, offen zu bleiben und Neues auszuprobieren.

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Außerhalb von dem vorgebenden Programm entdeckte jeder Berlin auf seine ganz eigene Art und Weise. In jeder Straße gab es etwas Neues zu entdecken: ein gemütliches Café, einen Vintage-Laden und an jeder nächsten Ecke einen besseren Döner als der zuhause. Eine Mischung aus Abenteuer und Freiheit, die den Abschied schwer machte.

Doch wir verließen Berlin nicht nur mit mehr Wissen über die deutsche Geschichte, sondern auch übereinander. Man kam in Kontakt mit Menschen, die man zwar täglich im Klassenzimmer sieht, die aber nicht fremder hätten sein können. Lange Zugfahrten, gemeinsame Programme und enge Zimmer öffneten Türen zu Gesprächen und zu Freundschaften, die man nie erwartet hätte.

Wir fuhren nach Hause mit hunderten neuen Fotos auf unseren Handys und dem Gefühl, dass Berlin genau das Richtige für uns war. Vielseitig, offen und berührend.

Für die Jg. 2: Karla Dreymann